
Datensouveränität ohne Kompromisse: Datenschutz steht bei migRaven.MAX nicht im Konflikt mit Funktionalität — er ist Teil des Designs. Dieses Dokument erklärt verständlich, welche Informationen während der Arbeit mit migRaven.MAX an den konfigurierten KI-Provider übertragen werden können.
Das Grundprinzip
migRaven.MAX nutzt KI als Assistenzschicht über einem kontrollierten Knowledge Graphen. Die KI erhält nur die notwendigen Arbeitsanweisungen und den aktuellen Kontext. Werden Daten benötigt, fragt sie über kontrollierte Werkzeuge gezielt nach; das Backend führt diese Abfragen aus und liefert begrenzte Ergebnisse zurück.
Wichtig: Die KI arbeitet nicht direkt auf den Zielsystemen. Produktive Änderungen laufen über migRaven.MAX-Prozesse mit Berechtigung, Begründung, Freigabe und Audit.
Was nie an die KI gesendet wird
Keine gespeicherten Passwörter, API-Schlüssel, Client-Secrets, Windows-Credential-Store-Werte, SMTP-Secrets, LDAP-/AD-Servicekonto-Passwörter oder Entra-App-Secrets. Ebenso wenig vollständige Datenbankkopien oder eine pauschale Vollübertragung aller AD-, Entra-, SharePoint-, Teams- oder Fileserver-Daten.
Wer den KI-Provider bestimmt
Der KI-Provider wird durch den Kunden bzw. Betreiber konfiguriert — je nach Installation und Freigabe zum Beispiel Azure AI Foundry, Azure OpenAI, OpenAI-kompatible Anbieter, Anthropic, Z.Ai oder Qwen. Für produktive Kundenszenarien empfehlen wir einen Enterprise- oder Azure-basierten Betrieb mit klaren Datenschutz- und Auftragsverarbeitungsregelungen.
