IAM-Frust? So klappt es mit Compliance & Administration auf AD, Entra ID & FS 

Das Chaos zu automatisieren ist nicht der Weg aus dem Chaos.

Identity & Access Management gilt als Rückgrat moderner IT-Sicherheit. Doch in der Praxis führen viele Projekte zu Budgetüberschreitungen, Frustration und Systemen, die ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Erfolgsentscheidend sind der ganzheitliche Projektansatz und die Wahl der richtigen Software. 

Wenn schlechte Daten das teuerste IAM-System lahmlegen 

Die meisten IAM-Projekte scheitern in der Vorbereitungsphase und der Auswahl der richtigen Software, lange bevor die erste Anpassung gemacht oder das System konfiguriert wird. Die Fehler der Anfangsphase des Projekts sorgen dafür, dass auch ein teures IAM-System weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. 

  • Automatisierung von Chaos: Viele Unternehmen versuchen, ein IAM-System auf unsauberen, historisch gewachsenen Prozessen & Daten aufzusetzen. Ganz nach Thorsten Dirks: „Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess“. Vor dem Projekt bleibt die dringend notwendige Bereinigung von Diensten wie Active Directory und Fileserver oft aus. Zu undurchsichtig erscheint das Active Directory, zu aufwendig und dezentral der Fileserver-Clean-up. 
  • Ungeklärte Ownership: Ein IAM-System braucht klare Verantwortlichkeiten. Die Vorbereitung ebenfalls. Wer ist für welche Applikationen verantwortlich? Wer bereinigt welche Verzeichnisse und Zugriffsrechte? Werden diese Verantwortlichkeiten im Projekt und in der Software nicht definiert, fühlt sich niemand zuständig. Die Bereinigung bleibt auf der Strecke, die Einführung wird scheitern. 
  • Mangelhafte User Experience (UX): Wenn die neuen, sauberen Prozesse für den Endanwender zu komplex sind, suchen Mitarbeiter nach Abkürzungen. Sie teilen sich Passwörter, nutzen private Cloud-Dienste (Schatten-IT) oder rufen direkt den IT-Support an, um den Prozess zu umgehen. Ein IAM-System, das von Nutzern abgelehnt wird, ist de facto gescheitert. 
  • Fehlendes Business Alignment („IT-Only“): IAM wird fast immer aus der IT vorangetrieben, oft vom CISO oder dem IT-Leiter. Die IT kann aber keine fehlerhaften HR-Prozesse reparieren oder entscheiden, wer im Marketing auf welche Ordner zugreifen darf. Die Einbindung von Management und Leitungspersonen scheitert oftmals an der Übersetzung der als zu technisch dargestellten Projektanforderungen, -schritte und -ziele. Was für das Projekt notwendig ist und warum das gesamte Unternehmen profitiert, versteht das Management nicht. 

Der Weg aus dem Chaos: 5 Schritte zum langfristigen Erfolg 

Wer verstanden hat, dass ein IAM-System keine kaputten Prozesse repariert und schlechte Daten nur schneller verteilt, steht vor der Frage: Wie machen wir es richtig? Wie gehen wir mit unserem AD, Entra ID, Fileserver & Co. richtig um? 

1. Analysieren 

Bevor auch nur ein einziger Prozess automatisiert wird, muss völlige Transparenz herrschen. Das Ziel ist es, den tatsächlichen Ist-Zustand ganzheitlich zu erfassen. 

2. Verstehen 

Daten allein reichen nicht; man muss ihren Kontext begreifen. 

3. Delegieren 

Die Verantwortung für Daten und Applikationen wird an die jeweiligen Fachbereiche (Data & Application Owner) zurückgegeben. 

4. Bereinigen (Der Großputz vor dem Einzug) 

Jetzt wird aufgeräumt. Erst wenn das Fundament sauber ist, darf das neue IAM-System die Kontrolle übernehmen. 

5. Automatisieren 

Erst jetzt kommt das eigentliche IAM-System voll zum Einsatz. Das saubere Fundament wird nun automatisiert. 

Die All-in-One-Lösung: Wie migRaven.MAX alles in einer Plattform umsetzt 

Die Theorie klingt einleuchtend. In der Praxis scheitern IT-Abteilungen jedoch an der schieren Masse der historischen Daten und deren Komplexität. Wer versucht, Hunderttausende von Ordnern, verschachtelte AD-Gruppen und wuchernde Entra ID-Berechtigungen mit PowerShell-Skripten und endlosen Excel-Listen zu analysieren und zu bereinigen, kapituliert schnell. Die IT erstickt an der administrativen Last, und die Delegation an die Fachbereiche scheitert an fehlenden, bedienbaren Schnittstellen. 

Genau für diese Mammutaufgabe wurde migRaven.MAX entwickelt. Über 20 Jahre Erfahrung in IAM, Data Governance, Restrukturierungen und Migrationen stehen in einem Produkt zur Verfügung. Mit einer KI, die Ihnen als IT-Experte zur Seite steht, komplexeste Sachverhalte erklärt und Lösungen empfiehlt. 

Visuelle Transparenz statt Skript-Chaos: migRaven.MAX scannt tiefgreifend On-Premise-Infrastrukturen (AD, File Server) sowie Cloud-Umgebungen (Entra ID). Durch intelligente Visualisierung und die Einbindung von KI als erklärendem Experten werden Zusammenhänge sichtbar, die vorher im Verborgenen lagen. Die Phasen Analysieren und Verstehen werden dadurch automatisiert. 

Echte Delegation ans Business: Über das intuitive Web-Portal löst migRaven.MAX das kritische Ownership-Problem. Owner können ihre Daten und Applikationen selbstständig einsehen, bewerten, rezertifizieren und verwalten. Die integrierte KI von MAX steht dabei immer zur Verfügung.  

Sichere Restrukturierung: Basierend auf den Entscheidungen des Business übernimmt die Software die komplexe Bereinigung. Integrierte automatische Bereinigungsfunktionen sorgen für schlanke Strukturen in Rekordzeit. 

Das perfekte Fundament: Das Resultat ist ein radikal aufgeräumtes, standardisiertes Rechtemodell. Auf diesem sauberen Fundament bietet migRaven.MAX die Automatisierung des Benutzer- und Berechtigungsmanagements an.  

Mit migRaven.MAX wird das berüchtigte “Garbage in, Garbage out”-Risiko systematisch eliminiert. Das System sorgt dafür, dass aus einem unkontrollierbaren Berechtigungs-Chaos ein sauberes, nachvollziehbares und sicheres Identitäts- und Rechtemanagement entsteht. Eine Oberfläche. Ein erfolgreiches Projekt. 

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