Jetzt ansehen: IAM neu gedacht mit migRaven MAX

Klassische IAM-Systeme versprechen klare Rollen, automatisierte Prozesse und mehr Sicherheit. In der Praxis scheitern viele Projekte jedoch an einer Realität, die selten sauber dokumentiert ist: historisch gewachsene IT-Strukturen, unklare Verantwortlichkeiten, komplexe Berechtigungen, verwaiste Konten und Systeme, deren tatsächliche Wirkung kaum noch jemand vollständig überblickt.

Genau hier setzt migRaven.MAX an. MAX ist nicht einfach ein weiteres IAM-System, sondern eine Plattform, die Identitäten, Berechtigungen, Datenstrukturen, Systemressourcen, Cloud-Informationen und Compliance-Anforderungen in einem gemeinsamen Kontext sichtbar macht. Der besondere Ansatz: MAX verbindet klassische IAM-Funktionen mit Data Access Governance, einem umfassenden Knowledge Graph und KI-gestützter Analyse.

Warum klassische IAM-Projekte oft nicht halten, was sie versprechen

Viele Unternehmen starten IAM-Projekte mit einem klaren Ziel: Prozesse sollen automatisiert, Rollen sauber definiert und Berechtigungen sicherer verwaltet werden. In der Realität stoßen diese Projekte jedoch häufig auf ein grundlegendes Problem: Die vorhandene IT-Landschaft ist nicht so strukturiert, wie sie für ein klassisches Rollenmodell eigentlich sein müsste.

Über Jahre oder Jahrzehnte gewachsene Active-Directory-Strukturen, File-Server-Berechtigungen, lokale Gruppen, Cloud-Konten, SaaS-Anwendungen, Service Accounts und Gruppenrichtlinien bilden ein Geflecht, das sich nur schwer in einfache Rollen, Profile oder Personas übersetzen lässt. Was auf dem Papier als sauberes IAM-Konzept beginnt, wird in der Umsetzung schnell zu einem sehr aufwendigen Pflegeprojekt.

Das Grundproblem vieler IAM-Projekte

Ein IAM-System kann nur so gut funktionieren wie das Verständnis der Strukturen, auf denen es aufsetzt. Wenn Gruppen, Berechtigungen, Datenbereiche, Systemkonten und Verantwortlichkeiten nicht nachvollziehbar sind, wird auch das beste Rollenmodell schnell fragwürdig.

Rollenmodelle treffen auf gewachsene Wirklichkeit

Klassische IAM-Lösungen sind stark darauf ausgerichtet, Identitäten über definierte Rollen und Prozesse zu steuern. Dieser Ansatz ist grundsätzlich sinnvoll, wird aber schwierig, wenn sich die reale Umgebung nicht sauber in wenige stabile Rollen abbilden lässt. In der Praxis entstehen dann sehr viele Sonderfälle, Ausnahmen und Nachpflegeaufgaben.

Besonders problematisch wird es, wenn sich Organisationen, Anwendungen und Verantwortlichkeiten laufend ändern. Rollen, Profile und Personas müssen dann kontinuierlich gepflegt werden. Geschieht das nicht, verliert das IAM-System nach und nach seine Verlässlichkeit.

Zu viele Altlasten

Verwaiste Konten, ungenutzte Gruppen, alte Berechtigungen und historisch gewachsene Ordnerstrukturen bleiben oft bestehen, weil niemand sicher sagen kann, welche Auswirkungen eine Änderung hätte.

Zu wenig Kontext

Einzelne Objekte lassen sich zwar analysieren, aber ihr Zusammenhang zu Daten, Systemen, Gruppenrichtlinien, Applikationen oder Cloud-Diensten bleibt häufig unklar.

Zu hoher Pflegeaufwand

Ein IAM-System benötigt klare Prozesse, Verantwortliche und kontinuierliche Pflege. Wird dieser Aufwand unterschätzt, verlieren Rollenmodelle schnell an Qualität.

MAX denkt IAM weiter: Identitäten, Daten und Systeme im Zusammenhang

migRaven.MAX wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen. Der Ansatz geht deutlich über ein klassisches Identity & Access Management hinaus. MAX betrachtet nicht nur Benutzerkonten und Gruppenmitgliedschaften, sondern auch die Systeme, auf die diese Identitäten wirken.

Dazu gehören unter anderem Active Directory, Entra ID, Fileserver, SharePoint, Teams, lokale Server, Gruppenrichtlinien, Softwareinstallationen, Service Accounts, Lizenzen, Rollen, Mailboxen und weitere technische sowie organisatorische Informationen. Diese Daten werden nicht isoliert betrachtet, sondern in einem gemeinsamen Knowledge Graph zusammengeführt.

Der besondere Ansatz von MAX

MAX verbindet IAM, Data Access Governance, Analyse, Cleanup, Ownership und Compliance in einer Plattform. Dadurch entsteht ein vollständigeres Bild der IT-Realität: Wer hat Zugriff? Worauf wirkt dieser Zugriff? Welche Objekte werden noch benötigt? Wo entstehen Risiken? Und welche Maßnahmen sind sinnvoll?

Das Ergebnis: Unternehmen erhalten nicht nur eine Verwaltungsoberfläche, sondern eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Sicherheit, Bereinigung, Auditierung und Automatisierung.

Warum der reine IAM-Blick nicht mehr ausreicht

Moderne IT-Umgebungen bestehen längst nicht mehr nur aus einer lokalen Domäne. Cloud-Dienste, hybride Identitäten, SaaS-Anwendungen, geteilte Datenbereiche, externe Gäste, Teams- und SharePoint-Freigaben sowie Non-Human Identities erhöhen die Komplexität erheblich.

Ein IAM-System, das nur Identitäten verwaltet, sieht daher nur einen Ausschnitt. MAX erweitert diesen Blick um den Kontext, der für echte Sicherheitsentscheidungen notwendig ist: Daten, Berechtigungen, technische Abhängigkeiten, Systemobjekte und Verantwortlichkeiten.

Der Knowledge Graph als Grundlage für Transparenz

Der zentrale Baustein von MAX ist der Knowledge Graph. Er bringt Informationen aus verschiedenen Quellen in Beziehung und macht dadurch Zusammenhänge sichtbar, die in klassischen Datenbank- oder Reportstrukturen oft verborgen bleiben.

Statt einzelne Listen oder statische Reports nebeneinanderzustellen, entsteht ein verbundenes Modell der IT-Umgebung. So lässt sich nachvollziehen, welche Gruppen wo verwendet werden, welche Berechtigungen auf Daten wirken, welche Konten mit Systemen verbunden sind und welche Objekte möglicherweise keine Funktion mehr erfüllen.

Analyse

MAX sammelt technische und organisatorische Informationen aus verschiedenen Systemen und macht sie zentral auswertbar.

Kontext

Objekte werden nicht isoliert betrachtet, sondern in Beziehung zu Identitäten, Daten, Gruppen, Anwendungen und Richtlinien gesetzt.

Entscheidung

Die Analyse liefert konkrete Hinweise für Cleanup, Rollenbildung, Risikobewertung, Migration, Rezertifizierung und Auditierung.

KI in MAX: Nicht Chatfenster, sondern kontextbezogene Analyse

KI ist in MAX kein isoliertes Zusatzfeature. Sie arbeitet auf Basis der Informationen im Knowledge Graph. Das ist entscheidend: Während allgemeine KI-Systeme ohne Kenntnis der konkreten Umgebung nur generische Antworten geben können, kann MAX Fragen im Kontext der tatsächlichen IT-Struktur beantworten.

Dadurch wird die KI zu einem Werkzeug, das komplexe Strukturen erklärt, Auffälligkeiten bewertet, Reports erzeugt, Maßnahmenpläne vorbereitet und bei der Konzepterstellung unterstützt. Die Qualität der Antwort entsteht nicht nur durch das Sprachmodell, sondern durch den konkreten Datenkontext der eigenen Umgebung.

MAX macht Komplexität erklärbar

Die KI kann beispielsweise GPO-Einstellungen analysieren, deren Wirkung auf ein Tiering-Modell bewerten, Active-Directory-Strukturen erklären, Auffälligkeiten benennen oder individuelle Audit-Berichte erzeugen. Entscheidend ist: Die Antwort bezieht sich auf die eigene Umgebung, nicht auf eine abstrakte Best-Practice-Beschreibung.

Vom statischen Report zur individuellen Fragestellung

In klassischen Systemen sind Unternehmen oft auf vordefinierte Reports angewiesen. Diese liefern zwar Informationen, beantworten aber nicht automatisch die konkrete Frage, die gerade im Projekt relevant ist. MAX geht hier einen anderen Weg: Die Analyse kann situativ erfolgen.

Ein IT-Leiter benötigt möglicherweise eine Sicherheitsbewertung. Ein Administrator möchte wissen, welche Gruppen noch verwendet werden. Ein CISO fragt nach Risiken. Ein Projektleiter benötigt eine Grundlage für eine Migration. MAX kann diese unterschiedlichen Perspektiven bedienen, weil die Informationen im Knowledge Graph zusammengeführt und durch KI auswertbar werden.

Cleanup als Voraussetzung für wirksames IAM

Ein zentrales Thema des Webinars ist die Bereinigung bestehender Strukturen. Denn wer ein IAM-System auf unbereinigte, unklare und historisch gewachsene Strukturen setzt, übernimmt deren Probleme in die neue Prozesswelt.

MAX unterstützt deshalb nicht nur bei der Verwaltung, sondern auch beim Aufräumen. Dazu gehören Prozesse für Active Directory, Gruppen, Benutzer, Cloud-Gäste, externe Freigaben, Fileserver-Berechtigungen, SharePoint-Strukturen, verwaiste ACEs und obsolete Daten.

Typische Cleanup-Fragen, die MAX unterstützt

  • Welche Gruppen werden noch verwendet?
  • Welche Konten sind verwaist, inaktiv oder riskant?
  • Welche Berechtigungen wirken auf obsolete Daten?
  • Welche externen Freigaben bestehen in SharePoint oder Teams?
  • Welche Gruppen oder Konten werden durch Services, GPOs oder Applikationen noch benötigt?
  • Welche Datenbereiche können archiviert, bereinigt oder rezertifiziert werden?

Aktive Sicherheit entsteht durch Reduktion

Bereinigung ist kein Selbstzweck. Jedes nicht mehr benötigte Konto, jede obsolete Gruppe und jede unnötige Berechtigung erhöht die Angriffsfläche. Umgekehrt reduziert jedes sauber entfernte Objekt den administrativen Aufwand und das Sicherheitsrisiko.

MAX hilft dabei, diese Entscheidungen fundierter zu treffen. Denn ein Objekt wird nicht nur als „alt“ oder „unbenutzt“ betrachtet. Entscheidend ist, ob es noch in einem relevanten Zusammenhang steht: Wird die Gruppe noch auf einem Fileserver verwendet? Steuert sie eine Gruppenrichtlinie? Hängt ein Service Account daran? Gibt es Abhängigkeiten in Cloud- oder SaaS-Systemen?

Der Kern: Sicherheit entsteht nicht allein durch neue Prozesse, sondern auch durch das konsequente Entfernen unnötiger Risiken. MAX macht sichtbar, was bereinigt werden kann — und welche Auswirkungen eine Maßnahme hätte.

Data Owner besser einbinden

Ein weiterer besonderer Punkt ist die Unterstützung von Data Ownern. In vielen Projekten liegt ein großer Teil des Aufwands nicht in der technischen Analyse, sondern in der Abstimmung mit den Fachbereichen. Data Owner müssen verstehen, welche Datenbereiche sie verantworten, wo Risiken bestehen und welche Entscheidungen von ihnen erwartet werden.

MAX kann diesen Prozess deutlich erleichtern, indem Informationen zielgruppengerecht aufbereitet werden. Statt Data Owner mit technischen Reports zu überfordern, können verständliche Zusammenfassungen, Exposés oder Maßnahmenlisten erstellt werden. So wird aus technischer Komplexität eine bearbeitbare Entscheidungsgrundlage.

Für IT-Leitung und CIO

Transparenz über Risiken, Projektaufwand, Bereinigungsfortschritt, Compliance-Reife und strategische Handlungsfelder.

Für CISO und Compliance

Auditierbare Auswertungen, Risikoanalysen, nachvollziehbare Entscheidungen und bessere Grundlage für Rezertifizierungen.

Für Administratoren

Konkrete Hinweise, welche Objekte noch benötigt werden, welche Bereinigungen möglich sind und wo technische Abhängigkeiten bestehen.

Foundation und Evolution: Zwei Wege in die MAX-Plattform

Im Webinar werden zwei Editionen von MAX eingeordnet: Foundation und Evolution. Beide folgen demselben Grundprinzip: Erst verstehen, dann bereinigen, dann automatisieren.

MAX Foundation

Foundation schafft Transparenz. Die Edition fokussiert sich auf Anbindung, Analyse, Knowledge Graph, KI-gestützte Auswertung, Audit-Berichte und Cleanup-Funktionen. Sie eignet sich für Unternehmen, die ihre Strukturen verstehen, Risiken reduzieren oder ein bestehendes IAM-System überprüfen und vorbereiten möchten.

MAX Evolution

Evolution erweitert diesen Ansatz um IAM- und DAG-Funktionalitäten wie User Lifecycle, Provisioning, Self-Service und prozessgestützte Umsetzung. Damit wird MAX zur umfassenden Plattform für Analyse, Governance, Ownership, Bereinigung und operative Verwaltung.

Der entscheidende Unterschied: MAX beginnt nicht beim Soll, sondern bei der Realität

Viele IAM-Projekte starten mit einem Zielbild. Das ist wichtig, reicht aber nicht aus. Denn wer die tatsächliche Ist-Situation nicht versteht, kann kein tragfähiges Soll-Modell entwickeln. MAX dreht diesen Prozess nicht um, sondern macht ihn belastbar: Die Plattform analysiert zuerst die vorhandene Realität und leitet daraus bessere Konzepte, Bereinigungsmaßnahmen und Automatisierungen ab.

Damit wird IAM nicht länger als isoliertes Regelwerk verstanden, sondern als Teil einer umfassenderen Sicherheits- und Governance-Strategie. Identitäten, Daten, Berechtigungen und Systeme werden gemeinsam betrachtet. Genau darin liegt der besondere Ansatz von MAX.

Was Unternehmen mit MAX erreichen

  • Komplexe IT-Strukturen schneller verstehen
  • IAM- und DAG-Projekte fundierter vorbereiten
  • Rollen, Personas und Profile aus realen Daten ableiten
  • Verwaiste Konten, obsolete Gruppen und unnötige Berechtigungen reduzieren
  • Data Owner verständlicher in Bereinigungs- und Rezertifizierungsprozesse einbinden
  • Audit- und Compliance-Anforderungen nachvollziehbarer erfüllen
  • Die Abhängigkeit von externem Konzeptionsaufwand reduzieren

MAX verbindet Analyse, Ownership, Compliance und Automatisierung — und macht aus gewachsener IT-Komplexität eine steuerbare Struktur.

Fazit: Mehr als IAM

migRaven.MAX ist mehr als ein klassisches IAM-System. Die Plattform setzt dort an, wo viele IAM-Projekte ihre größten Schwierigkeiten haben: beim Verstehen der realen Umgebung, beim Bereinigen historisch gewachsener Strukturen und beim Ableiten tragfähiger Konzepte.

Der Knowledge Graph liefert den Zusammenhang. Die KI macht diesen Zusammenhang verständlich und nutzbar. Die integrierten Cleanup-, Analyse-, Audit- und Governance-Funktionen helfen dabei, Risiken aktiv zu reduzieren und IT-Strukturen langfristig besser zu steuern.

Sie möchten MAX in Ihrer Umgebung kennenlernen?

Wir zeigen Ihnen gerne, wie migRaven.MAX Ihre Active-Directory-, Fileserver-, SharePoint- oder Cloud-Strukturen analysiert und welche Erkenntnisse sich daraus für Sicherheit, Bereinigung und Compliance ableiten lassen.

Das könnte Sie auch interessieren

migRaven MAX bei der WIMA Webconference

Moderne IT-Infrastrukturen erzeugen große Mengen an Daten und Abhängigkeiten, die sich mit klassischen Werkzeugen nur

Nicht verpassen! Die nächsten migRaven Webinare.

Moderne IT-Infrastrukturen erzeugen große Mengen an Daten und Abhängigkeiten, die sich mit klassischen Werkzeugen nur