Jetzt ansehen: Der Security Officer mit der 360° Sicht

Wie migRaven.MAX mit Knowledge Graph und KI kritische Zusammenhänge in Active Directory, Microsoft Entra ID, Fileservern, SharePoint und Teams sichtbar macht.

Sicherheitsrisiken entstehen in komplexen IT-Umgebungen selten durch einen einzelnen, offensichtlichen Fehler. Kritisch wird es, wenn mehrere Einstellungen und Strukturen zusammenwirken: ein verwaister Account, eine verschachtelte Gruppe, eine unbemerkte externe Freigabe oder eine fehlerhafte Gruppenrichtlinie.

Im Webinar vom 14. Juli 2026 wurde gezeigt, wie migRaven.MAX solche Zusammenhänge in einem zentralen Knowledge Graph sichtbar macht und mithilfe von KI in konkrete Handlungsmöglichkeiten übersetzt.

Webinaraufzeichnung: Der Security Officer mit 360°-Sicht

Sehen Sie in der Aufzeichnung, wie migRaven.MAX technische Informationen aus unterschiedlichen Systemen verknüpft, Risiken im Infrastrukturkontext bewertet und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten ableitet.

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Webinar to go – eine gute Grundlage für die interne Abstimmung mit IT-Leitung, Security, Compliance und weiteren Stakeholdern.

KI in migRaven.MAX

Datensouveränität ohne Kompromisse. Datenschutz steht nicht im Konflikt mit Funktionalität — er ist Teil des Designs.


Active Security: Risiken nicht nur melden, sondern verstehen

Viele Sicherheitssysteme reagieren auf einzelne Ereignisse: Eine Gruppenmitgliedschaft wurde geändert, ein Konto verhält sich ungewöhnlich oder eine externe Freigabe wurde erstellt. Solche Meldungen sind wichtig. Ohne den Kontext der gesamten Infrastruktur bleiben sie jedoch häufig isoliert.

Die IT muss anschließend selbst herausfinden, warum das Ereignis relevant ist, welche Systeme und Daten betroffen sind und welche Maßnahme sinnvoll wäre. Der im Webinar vorgestellte Ansatz der Active Security geht deshalb weiter.

Active Security statt reaktiver Kontrolle

Das Ziel ist nicht, erst nach einem Sicherheitsvorfall zu rekonstruieren, was passiert ist. Kritische Zusammenhänge sollen vorher sichtbar werden, damit sie priorisiert, kontrolliert bearbeitet und anschließend überprüft werden können.

Aus einer technischen Auffälligkeit wird damit ein nachvollziehbarer Vorgang – vom Erkennen eines Risikos bis zu seiner dokumentierten Behebung.

Der Knowledge Graph als Fundament der 360°-Sicht

Für die Analyse von Infrastruktur- und Berechtigungsbeziehungen setzt migRaven.MAX auf eine Neo4j-Graphdatenbank. In klassischen relationalen Datenmodellen werden Informationen überwiegend in Tabellen gespeichert. Beziehungen müssen über Abfragen und Verknüpfungen nachträglich hergestellt werden.

Bei tief verschachtelten Gruppen, hybriden Identitäten und systemübergreifenden Zugriffspfaden wird das schnell komplex. Ein Knowledge Graph speichert deshalb nicht nur einzelne Objekte, sondern auch ihre direkten Beziehungen.

So entsteht ein vollständiger Berechtigungsweg

  • Ein Benutzer ist Mitglied einer Gruppe.
  • Diese Gruppe ist Mitglied einer weiteren Gruppe.
  • Die übergeordnete Gruppe besitzt Zugriff auf ein Verzeichnis.
  • Das Verzeichnis enthält geschäftskritische Daten.
  • Für denselben Benutzer existiert zusätzlich ein Entra-ID-Konto.
  • Über diese Identität bestehen Zugriffe auf Teams, SharePoint oder SaaS-Anwendungen.

Aus einzelnen technischen Informationen entsteht dadurch ein zusammenhängendes Wissensmodell. MAX kann beispielsweise den vollständigen Weg von einem lokalen AD-Benutzer über verschachtelte Gruppen bis zu einem SharePoint-Dokument, einer Teams-Ressource oder einem Fileserver-Verzeichnis nachvollziehen.

Der Unterschied zu einer generischen KI

Die Antwort basiert nicht nur auf allgemeinem KI-Wissen, sondern auf den aktuell in MAX vorliegenden Infrastrukturdaten. Dadurch kann die KI technische Auffälligkeiten im konkreten Kontext des Unternehmens bewerten.

Das Ergebnis: MAX liefert nicht nur Listen, sondern erklärt Zusammenhänge, priorisiert Findings und entwickelt daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten.

Informationen aus mehr als 90 Datenquellen

migRaven.MAX kann Informationen aus zahlreichen Infrastruktur-, Identity- und Collaboration-Systemen zusammenführen. Dazu gehören unter anderem:

Identitäten und Berechtigungen

  • Active Directory
  • Microsoft Entra ID
  • Lokale Administratoren
  • Azure-Rollen
  • Externe Identitäten

Daten und Zusammenarbeit

  • Fileserver und NTFS
  • Microsoft Teams
  • SharePoint
  • OneDrive
  • Exchange und Mailboxen

Infrastruktur und Prozesse

  • Gruppenrichtlinien
  • Security Events
  • Windows-Dienste
  • SaaS-Anwendungen
  • HR- und Drittsysteme

MAX: KI mit dem Kontext der eigenen Infrastruktur

Die zweite zentrale Komponente des Webinars war der KI-Assistent Agent MAX. Generische KI-Systeme können allgemeine Best Practices erklären. Sie kennen jedoch weder die individuelle Active-Directory-Struktur noch die tatsächlichen Gruppen, Berechtigungen, Richtlinien und Datenorte eines Unternehmens.

Agent MAX arbeitet dagegen mit dem Knowledge Graph der jeweiligen Umgebung. Stellt ein Benutzer eine Frage, analysiert das System den Auftrag, zerlegt ihn bei Bedarf in einzelne Arbeitsschritte und fragt gezielt die relevanten Informationen aus dem Graphen ab.

Typische Fragen an Agent MAX

  • Welche Konten stellen derzeit das größte Sicherheitsrisiko dar?
  • Über welche Gruppen erhält ein Benutzer Zugriff auf ein bestimmtes Verzeichnis?
  • Welche Gruppenrichtlinien sind fehlerhaft, redundant oder sicherheitskritisch?
  • Welche externen Konten werden vermutlich nicht mehr benötigt?
  • Welche Accounts besitzen ungewöhnlich viele oder besonders kritische Berechtigungen?
  • Welche Maßnahmen sind zur Bereinigung des administrativen Tiering-Modells erforderlich?

Guardrails: Nicht jeder benötigt dieselbe Antwort

Eine 360°-Sicht bedeutet nicht, dass jeder Benutzer sämtliche Informationen sehen darf. migRaven.MAX berücksichtigt deshalb die Rolle und die Berechtigungen des Fragestellers. Dieselbe Analyse kann abhängig vom Empfänger unterschiedlich aufbereitet werden.

Geschäftsführung

Erhält eine kompakte Risikobewertung und eine verständliche Entscheidungsgrundlage.

IT-Leitung

Erhält priorisierte Maßnahmen, Abhängigkeiten und Informationen zum erwarteten Aufwand.

Administratoren

Erhalten technische Details, betroffene Objekte und konkrete Umsetzungsschritte.

Audit und Compliance

Erhalten nachvollziehbare Berichte, dokumentierte Entscheidungen und belastbare Nachweise.

Auch operative Änderungen bleiben kontrolliert. Die KI analysiert, erklärt und empfiehlt, nimmt jedoch keine unkontrollierten Eingriffe in der Infrastruktur vor. Kritische Maßnahmen können über Rollen, Zuständigkeiten und Freigabeprozesse abgesichert werden.

Das nehmen Sie aus dem Webinar mit

  • Warum isolierte Reports in hybriden IT-Umgebungen nicht mehr ausreichen
  • Wie ein Knowledge Graph komplexe Berechtigungspfade sichtbar macht
  • Wie Active Directory, Entra ID, Fileserver, Teams und SharePoint verbunden betrachtet werden
  • Wie Agent MAX Analyseaufträge auf Basis der eigenen Infrastruktur bearbeitet
  • Wie aus Findings priorisierte Maßnahmen und Projektunterlagen entstehen
  • Wie rollenbasierte Guardrails sensible Informationen schützen
  • Wie Unternehmen von reaktiver Kontrolle zu Active Security wechseln

Wie gut kennen Sie die Zusammenhänge in Ihrer eigenen Infrastruktur?

Welche Accounts besitzen kritische indirekte Berechtigungen? Welche Gruppen wirken über mehrere Systeme hinweg? Wo fehlen Owner und Sponsoren? Und welche Risiken bleiben in klassischen Reports unsichtbar?

In einer persönlichen Vorstellung zeigen wir, wie migRaven.MAX die Informationen Ihrer Infrastruktur in einem Knowledge Graph zusammenführt und wie daraus konkrete Analysen und Handlungsmöglichkeiten entstehen.

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